Tolle Clips vom August 2026
Aug. 27, 2026
Die persönlichen Gottheiten der täglichen Praxis von Kadampa-Praktizierenden sind Buddha Shakyamuni, Avalokiteshvara, die Grüne Tara und Dorje Shugden. Diese vier heiligen Wesen haben eine besondere Verbindung zu den Kadampa-Praktizierenden.
Buddha Shakyamuni ist der Begründer des Buddhismus in dieser Welt und das wichtigste Zufluchtsobjekt für alle Buddhisten. Er hält eine Almosenschale in der Hand, die mit drei Nektaren gefüllt ist, was darauf hinweist, dass er die „Dämonen“ des unkontrollierten Todes, des verunreinigten Körpers und Geistes sowie der Verblendungen besiegt hat. Er berührt den Boden, was seine Macht symbolisiert, alle negativen Kräfte zu bezwingen.

Avalokiteshvara ist ein erleuchtetes Wesen, das das Mitgefühl aller Buddhas verkörpert. Er ist als „Buddha des Mitgefühls“ bekannt.
Er erscheint gewöhnlich in weißer Farbe und mit vier Armen. Seine ersten beiden Hände, die vor dem Herzen gefaltet sind, symbolisieren den Respekt gegenüber seinem spirituellen Lehrer und halten ein Juwel, das seine eigene Erleuchtung symbolisiert. Seine zweite linke Hand hält eine weiße Lotusblume, die seine vollkommene Reinheit von Körper, Sprache und Geist symbolisiert; und seine zweite rechte Hand hält eine Kristall-Mala, die symbolisiert, dass er alle Lebewesen aus Samsara befreien kann.

Die Grüne Tara, auch Arya Tara genannt, ist ein weiblicher Buddha, eine Manifestation der höchsten Weisheit aller Buddhas. Tara ist auch als „Mutter der Eroberer“ bekannt.
Wenn wir jung sind, wenden wir uns an unsere weltliche Mutter, um Hilfe zu erhalten. Sie schützt uns vor unmittelbaren Gefahren, versorgt uns mit allem, was wir im Alltag brauchen, und begleitet und bestärkt uns beim Lernen und bei unserer persönlichen Entwicklung. Ebenso müssen wir uns während unseres spirituellen Wachstums an Arya Tara wenden, um Zuflucht zu finden. Sie schützt uns vor allen inneren und äußeren Gefahren und begleitet und inspiriert uns mit ihren Segnungen auf unserem spirituellen Weg.

Ein Dharma-Beschützer ist eine Emanation eines Buddhas oder eines Bodhisattvas, dessen Hauptaufgaben darin bestehen, die inneren und äußeren Hindernisse zu beseitigen, die die Praktizierenden daran hindern, spirituelle Verwirklichungen zu erlangen, und alle notwendigen Voraussetzungen für ihre Praxis zu schaffen.
In Tibet hatte jedes Kloster seinen eigenen Dharma-Beschützer, doch diese Tradition hat ihren Ursprung nicht in Tibet; auch die Mahayana-Anhänger des alten Indiens vertrauten auf Dharma-Beschützer, um Hindernisse zu beseitigen und ihre spirituellen Wünsche zu erfüllen.

Heruka und Vajrayogini sind erleuchtete Gottheiten des Höchsten Yoga-Tantra. Tantra, auch bekannt als „geheimes Mantra“ oder „Vajrayana“, ist eine besondere Methode, um unsere Welt, unser Selbst, unsere Freuden und unsere Handlungen zu reinigen; und wenn wir diese Methode in die Praxis umsetzen, werden wir sehr schnell die Erleuchtung erlangen.
Vajrayogini ist eine weibliche, erleuchtete Gottheit des Höchsten Yoga Tantra, die die Manifestation der Weisheit aller Buddhas darstellt. Ihre Aufgabe besteht darin, alle Lebewesen in das Reine Land von Keajra, das Reine Dakini-Land, zu führen. Die verschiedenen Aspekte ihres Körpers offenbaren die Grundlagen, die wir aufgeben müssen, den spirituellen Pfad, den wir beschreiten müssen, und das Ergebnis, das wir erreichen müssen, um den Zustand der vollständigen Erleuchtung zu erlangen.

Heruka ist eine erleuchtete Gottheit des Höchsten Yoga-Tantra, die die Manifestation des Mitgefühls aller Buddhas darstellt. Er ist zudem die Verkörperung der Vereinigung des äußerst subtilen, glückseligen Geistes mit der Leerheit, der letztendlichen Natur aller Dinge, symbolisiert durch die Vajrayogini (auch bekannt als Vajravarahi), die er umarmt. Die verschiedenen Aspekte seines Körpers offenbaren, was wir aufgeben müssen, welchen spirituellen Pfad wir beschreiten müssen und welches Ergebnis wir erreichen müssen.
Mehr über Heruka erfahren Sie in dem Buch Eesenz des Vajrayana.

Atisha (982–1054) war ein großer buddhistischer Meister und Gelehrter, der die Kadampa-Tradition begründete und den Buddhismus in Tibet wiederbelebte. Er stammte ursprünglich aus Indien und war unter dem Ordensnamen Dhipamkara Shrijana bekannt. Atisha beherrschte sowohl die Lehren des Hinayana als auch des Mahayana und wurde von den Lehrern beider Traditionen hoch geachtet. Atisha war wie ein König, das Kronjuwel der indischen Buddhisten, und wurde als zweiter Buddha angesehen.

Je Tsongkhapa (1357–1419) war ein großer Meister des tibetischen Buddhismus, dessen Ordensname Losang Dragpa lautete. Obwohl er eine Emanation des Weisheits-Buddhas Manjushri war, trat er nicht als besonderes, erhabenes Wesen in Erscheinung, sondern manifestierte sich als gewöhnlicher, bescheidener Praktizierender. Je Tsongkhapa erkannte, dass der beste Weg, Lebewesen dabei zu helfen, ihre Unwissenheit zu überwinden, darin bestand, ein gutes Beispiel zu geben und klare und tiefgründige Lehren zu vermitteln.

Der Kadampa-Kalender enthält besondere monatliche Praktiken und jährliche Feierlichkeiten zu glückverheißenden Tagen. Diese werden in der Regel durch bestimmte Gebetspraktiken oder besondere Veranstaltungen in den Kadampa-Meditationszentren auf der ganzen Welt begangen.
Einmal im Monat stellen wir einige unserer Lieblingsvideos aus Kadampa Zentren auf der ganzen Welt zusammen. In diesem Beitrag haben wir eine Auswahl an lustigen, kreativen und inspirierenden Videos für den Monat August zusammengestellt.