Die Inspiration des Sommerfestivals geht in Deutschland weiter
Aug. 22, 2026
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Der Begründer des Buddhismus ist Buddha Shakyamuni, der im Jahr 589 v. Chr. in Bodh Gaya in Indien den Weg zur Verwirklichung des höchsten Ziels aller Lebewesen – das Erlangen der Erleuchtung – aufzeigte.

Buddha Shakyamuni, manchmal auch als Gautama Buddha oder Siddhartha Gautama bekannt, wurde 624 v. Chr. als königlicher Prinz in einem Ort namens Lumbini im heutigen Nepal geboren. Seine Mutter hieß Königin Mayadevi und sein Vater König Shuddhodana.

Als Thronfolger seines Vaters lebte Prinz Siddhartha im Palast in allem Luxus und war vor den Nöten des Alltags abgeschirmt. Als der junge Prinz heranwuchs, beherrschte er alle traditionellen Künste und Wissenschaften, ohne dass er dafür Anleitung benötigte. Er beherrschte vierundsechzig verschiedene Sprachen, jede mit ihrem eigenen Alphabet, und er war sehr versiert in Mathematik.
Obwohl er nicht lernen musste, tat er es, um seinem Vater eine Freude zu machen und anderen zu helfen. Auf Wunsch seines Vaters besuchte er eine Schule, wo er nicht nur verschiedene akademische Fächer belegte, sondern auch Sportarten wie Kampfsport und Bogenschießen beherrschte. Der Prinz nutzte jede Gelegenheit, um andere zu ermutigen, spirituelle Wege einzuschlagen.

Als er älter wurde, fuhr er manchmal in die Hauptstadt des Königreichs seines Vaters, um zu sehen, wie die Menschen dort lebten. Bei diesen Besuchen kam er mit vielen alten und kranken Menschen in Kontakt, und einmal sah er eine Leiche.
Diese Begegnungen hinterließen einen tiefen Eindruck in seinem Geist und ließen ihn erkennen, dass alle Lebewesen ausnahmslos das Leiden von Geburt, Krankheit, Altern und Tod durchleben müssen. Da er die Gesetze der Wiedergeburt verstand, wurde ihm auch klar, dass sie dieses Leiden nicht nur einmal, sondern immer wieder durchleben – Leben für Leben, ohne Unterlass.

Siddhartha begab sich daraufhin zu einem Ort in der Nähe von Bodh Gaya in Indien, wo er einen geeigneten Ort für die Meditation fand. Dort blieb er und widmete sich vor allem einer Meditation namens „raumähnliche Konzentration auf den Dharmakaya“, bei der er sich ganz und gar auf die letztendliche Natur aller Phänomene konzentrierte.
Nachdem er sich sechs Jahre lang in dieser Meditationspraxis geschult hatte, wurde ihm klar, dass er kurz davor stand, die vollständige Erleuchtung zu erlangen, und so wanderte er nach Bodh Gaya, wo er sich am Vollmondtag des vierten Monats unter dem Bodhibaum in Meditationshaltung niederließ und schwor, nicht aus der Meditation aufzustehen, bis er die vollkommene Erleuchtung erlangt hätte.

Buddha gab Unterweisungen, die für viele verschiedene Arten von Menschen mit unterschiedlichen Neigungen geeignet waren. All diese Unterweisungen sind Ratschläge dazu, wie man Verblendungen – also negative Geisteszustände – zähmen und überwinden kann, indem man tugendhafte, friedvolle Geisteszustände kultiviert. Buddhas Unterweisungen sowie die inneren Erkenntnisse, die durch die Umsetzung dieser Unterweisungen in die Praxis erlangt werden, sind als „Dharma“ bekannt, was „Schutz“ bedeutet.

FAQs
Der Gastlehrer Gen Kelsang Tonglam leitete im Tharpaland KMC ein besonderes Retreat nach dem Festival und führte die Teilnehmer auf eine tiefgründige und inspirierende innere Reise in die Praxis von Sutra und Tantra. Außerdem hielt er im KMC Berlin einen öffentlichen Vortrag, in dem er von Herzen kommende und praktische Weisheiten darüber teilte, wie man inmitten der Hektik des Alltags friedlich, entspannt und glücklich bleiben kann.