{"id":2396,"date":"2014-11-04T16:46:52","date_gmt":"2014-11-04T16:46:52","guid":{"rendered":"http:\/\/local.kadampa.org\/reference-3\/die-meditationssitzung"},"modified":"2014-11-04T16:46:52","modified_gmt":"2014-11-04T16:46:52","slug":"die-meditationssitzung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kadampa.org\/de\/referenz\/die-meditationssitzung","title":{"rendered":"Die Meditationssitzung"},"content":{"rendered":"<p>Eine qualifizierte Meditationssitzung besteht aus f\u00fcnf Stufen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/referenz\/die-meditationssitzung#preparation\">Vorbereitung<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/referenz\/die-meditationssitzung#contemplation\">Kontemplation<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/referenz\/die-meditationssitzung#meditation\">Meditation<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/referenz\/die-meditationssitzung#dedication\">Widmung<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/referenz\/die-meditationssitzung#subsequent_practice\">Anschlie\u00dfende Praxis<\/a><\/p>\n<p id=\"preparation\">Vorbereitung<\/p>\n<p>Es ist \u00fcblich, mit den <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/referenz\/vorbereitung-auf-die-meditation\">vorbereitenden \u00dcbungen<\/a> zu beginnen. Sie bereiten unseren Geist f\u00fcr eine erfolgreiche Meditation vor, indem sie Hindernisse, die durch unsere fr\u00fcheren negativen Handlungen verursacht wurden, reinigen, unseren Geist durch Verdienste kraftvoll machen und ihn durch die Segnungen der Buddhas und Bodhisattvas inspirieren.<\/p>\n<p>Wenn Sie m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie diese vorbereitenden \u00dcbungen ausf\u00fchren, indem Sie die Sadhana <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/buddhism\/gebete-fuer-die-meditation\">Gebete f\u00fcr die Meditation<\/a> rezitieren und dabei \u00fcber ihre Bedeutung nachdenken. Eine Audio-Version dieses Gebetes finden Sie hier.<\/p>\n<p>Oder Sie k\u00f6nnen einfach ein besonderes von Geshe Kelsang Gyatso verfasstes <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/buddhism\/gebete-an-buddha\">Gebet an Buddha<\/a> rezitieren.<\/p>\n<p id=\"contemplation\">Kontemplation<\/p>\n<p>Sinn der Kontemplation ist, den Geist zum Objekt der verweilenden Meditation zu f\u00fchren. Wir tun dies, indem wir verschiedene Argumentationen benutzen, \u00fcber Analogien und \u00fcber die Schriften nachdenken.<\/p>\n<p>Es ist hilfreich, die im <a href=\"\/de\/buecher\/das-neue-meditationshandbuch\">Meditationshandbuch<\/a> dargelegten Kontemplationen auswendig zu lernen, so dass wir meditieren k\u00f6nnen, ohne im Text nachschauen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Kontemplationen, die in diesem Buch aufgef\u00fchrt werden, sind nur als Richtschnur zu verstehen. Wir sollten sie mit Argumentationen und Beispielen, die uns hilfreich erscheinen, bereichern.<\/p>\n<p id=\"meditation\">Meditation<\/p>\n<p>Wenn uns das Objekt aufgrund unserer Kontemplation klar erscheint, sollten wir mit der analytischen Meditation aufh\u00f6ren und uns einsgerichtet auf das Objekt konzentrieren. Diese einsgerichtete Konzentration ist der dritte Teil, die eigentliche Meditation.<\/p>\n<p>Wenn wir mit dem Meditieren beginnen, ist unsere Konzentration schwach; wir werden leicht abgelenkt und verlieren oft das Meditationsobjekt. Daher werden wir anfangs vermutlich einige Male in jeder Sitzung zwischen analytischer und verweilender Meditation hin- und herwechseln m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wenn wir beispielsweise \u00fcber Mitgef\u00fchl meditieren, beginnen wir damit, dass wir \u00fcber die vielf\u00e4ltigen Leiden, die von Lebewesen erfahren werden, nachdenken, bis ein starkes Gef\u00fchl von Mitgef\u00fchl in unserem Herzen entsteht. Wenn dieses Gef\u00fchle entsteht, meditieren wir einsgerichtet dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Wenn das Gef\u00fchl nachl\u00e4sst oder unser Geist zu einem anderen Objekt wandert, sollten wir zur analytischen Meditation zur\u00fcckkehren, um das Gef\u00fchl wieder in unserem Geist entstehen zu lassen. Wenn das Gef\u00fchl in unserem Geist wiederhergestellt ist, beenden wir wiederum die analytische Meditation und halten das Gef\u00fchl mit einsgerichteter Konzentration.<\/p>\n<p>Sowohl Kontemplation wie Meditation dienen dazu, unseren Geist mit tugendhaften Objekten vertraut zu machen. Je vertrauter wir mit solchen Objekten sind, desto friedvoller wird unser Geist.<\/p>\n<p>Indem wir uns in Meditation schulen und in Einklang mit den Einsichten und Absichten, die wir w\u00e4hrend der Meditation entwickelt haben, leben, werden wir irgendwann f\u00e4hig sein, dauerhaft einen ruhigen Geist zu bewahren \u2013 unser ganzes Leben lang.<\/p>\n<p>Ausf\u00fchrlichere Anleitungen zur Kontemplation und Meditation im allgemeinen finden Sie in\u00a0<a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/books\/das-neue-meditationshandbuch\">Das Neue Meditationshandbuch<\/a>, in den B\u00fcchern <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/books\/einfuehrung-in-den-buddhismus\">Einf\u00fchrung in den Buddhismus<\/a>, <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/books\/verwandle-dein-leben\">Verwandle Dein Leben<\/a>, <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/books\/freudvoller-weg\">Freudvoller Weg<\/a> und <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/books\/allumfassendes-mitgefuehl\">Allumfassendes Mitgef\u00fchl<\/a>.<\/p>\n<p id=\"dedication\">Widmung<\/p>\n<p>Die Widmung lenkt die in der Meditation erzeugten Verdienste in Richtung der Erlangung der Buddhaschaft. Wenn Verdienste nicht gewidmet werden, k\u00f6nnen sie leicht durch Wut zerst\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>Indem wir am Ende jeder Meditationssitzung aufrichtig Widmungsgebete rezitieren, stellen wir sicher, dass die Verdienste, die wir durch die Meditation erschaffen haben, nicht verloren gehen, sondern als eine Ursache zur Erleuchtung dienen.<\/p>\n<p id=\"subsequent_practice\">Anschlie\u00dfende Praxis<\/p>\n<p>Diese besteht in einem Ratschlag, wie wir die Meditation in unser t\u00e4gliches Leben integrieren k\u00f6nnen. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Dharma-Praxis nicht auf unsere Aktivit\u00e4ten w\u00e4hrend der Meditationssitzungen beschr\u00e4nkt ist, sondern unser gesamtes Leben durchdringen sollte.<\/p>\n<p>Wir sollten nicht erlauben, dass sich eine Kluft zwischen unserer Meditation und unserem t\u00e4glichen Leben entwickelt, denn der Erfolg unserer Meditation h\u00e4ngt von der Reinheit unseres Verhaltens au\u00dferhalb der Meditationssitzung ab.<\/p>\n<p>Wir sollten zu jeder Zeit unseren Geist beobachten, indem wir Achtsamkeit, Wachsamkeit und Gewissenhaftigkeit anwenden; und wir sollten versuchen, jegliche schlechten Gewohnheiten, die wir haben m\u00f6gen, aufzugeben.<\/p>\n<p>Eine tiefe Erfahrung vom Dharma ist das Ergebnis eines praktischen Trainings, das \u00fcber eine lange Zeit ausgef\u00fchrt wurde \u2013 sowohl w\u00e4hrend der Meditation wie in den Meditationspausen. Daher sollten wir stetig und sanft praktizieren, ohne schnelle Ergebnisse zu erwarten.<\/p>\n<p>Um es noch einmal zusammen zu fassen: unser Geist ist wie ein Feld. Die vorbereitenden \u00dcbungen auszuf\u00fchren ist wie das Feld vorzubereiten, indem wir die durch unsere vergangenen negativen Handlungen geschaffenen Hindernisse aus dem Weg r\u00e4umen, es mit Verdiensten d\u00fcngen und mit den Segnungen der Heiligen Wesen w\u00e4ssern. Kontemplation und Meditation sind wie das S\u00e4en guter Samen und Widmung und anschlie\u00dfende Praxis sind die Methoden, um die Ernte der Dharma-Realisationen zum Reifen zu bringen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"excerpt","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2361,"menu_order":54,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"sync_status":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","castos_file_data":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","footnotes":""},"section":[],"class_list":["post-2396","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2396","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2396"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2396\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2361"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2396"}],"wp:term":[{"taxonomy":"section","embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/section?post=2396"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}