{"id":2383,"date":"2014-11-04T16:01:20","date_gmt":"2014-11-04T16:01:20","guid":{"rendered":"http:\/\/local.kadampa.org\/reference-3\/anhaftung-und-tantra"},"modified":"2014-11-04T16:01:20","modified_gmt":"2014-11-04T16:01:20","slug":"anhaftung-und-tantra","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kadampa.org\/de\/referenz\/anhaftung-und-tantra","title":{"rendered":"Anhaftung und Tantra"},"content":{"rendered":"<p>Generell wird im Buddhismus gelehrt, dass Anhaftung eine Verblendung ist, die vermieden und schlie\u00dflich aufgegeben werden sollte, aber im Geheimen Mantra gibt es eine Methode, Anhaftung in den spirituellen Pfad umzuwandeln.<br \/>\nUm diese Methode jedoch praktizieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir sehr geschickt sein. In dieser Praxis benutzen wir Anhaftung, um Gro\u00dfe Gl\u00fcckseligkeit zu erzeugen und benutzen dann diesen Geist der Gro\u00dfen Gl\u00fcckseligkeit, um \u00fcber Leerheit zu meditieren. Nur wenn wir dies tun k\u00f6nnen, ist es eine Umwandlung von Anhaftung.<\/p>\n<p>Anhaftung allein kann nicht direkt als ein Pfad benutzt werden, weil sie eine Verblendung ist, und sogar im Geheimen Mantra mu\u00df sie schlie\u00dflich aufgegeben werden. In der authentischen Praxis des Geheimen Mantras meditiert die durch Anhaftung erzeugte Gl\u00fcckseligkeit \u00fcber Leerheit und \u00fcberwindet dadurch alle Verblendungen, einschlie\u00dflich der Anhaftung selbst.<\/p>\n<p>Dies ist mit einem Feuer vergleichbar, das durch Aneinanderreiben von zwei Holzst\u00fccken erzeugt wird und schlie\u00dflich das Holz vernichtet, aus dem es entstanden ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr diejenigen, die ungeschickt sind oder deren Geist nicht geschult ist, sind solche Transformations\u00fcbungen unm\u00f6glich. Aus diesem Grund sagten die Yogis und die gro\u00dfen Meditierenden der Vergangenheit, dass man, um die Realisationen des Geheimen Mantras zu erlangen, zuerst den Geist durch die Schulung in den Stufen des Pfades von Sutra unter Kontrolle bringen sollte. Ohne dieses feste Fundament errichtet zu haben, ist es absolut unm\u00f6glich, eine reine Erfahrung des Geheimen Mantras zu erlangen.<\/p>\n<p>Es ist deshalb sehr wichtig, dass sowohl der Spirituelle Meister als auch der Sch\u00fcler oder die Sch\u00fclerin einen kontrollierten Geist und eine makellose Motivation haben. Selbst wenn wir uns Buddhisten nennen und jeden Tag Zuflucht zu den Drei Juwelen nehmen, sind diese Qualifikationen allein ungen\u00fcgend f\u00fcr die Praxis des Geheimen Mantras.<\/p>\n<p>Es sollte beachtet werden, dass die Spontane Gro\u00dfe Gl\u00fcckseligkeit der Vollendungsstufe des Geheimen Mantras nicht das gleiche ist wie das gew\u00f6hnliche Vergn\u00fcgen, das auf dem H\u00f6hepunkt der sexuellen Vereinigung erfahren wird.<\/p>\n<p>Spontane Gro\u00dfe Gl\u00fcckseligkeit wird nur erfahren, wenn wir durch die Kraft der Meditation bewirken, dass die Winde in den Zentralkanal eintreten, dort verweilen und sich darin aufl\u00f6sen, und dass als Ergebnis der wei\u00dfe Tropfen schmilzt und durch den Zentralkanal flie\u00dft.<\/p>\n<p>Das Benutzen Spontaner Gro\u00dfer Gl\u00fcckseligkeit f\u00fcr die Realisation von Leerheit war die essentielle Herzpraxis der gro\u00dfen Meister des Geheimen Mantras im alten Indien wie zum Beispiel Saraha, Nagarjuna, Tilopa, Naropa und Maitripa, und auch der gro\u00dfen tibetischen Meister wie Marpa, Milarepa, Gampopa und Je Tsongkhapa.<\/p>\n<p>Es ist auch heute noch so wie fr\u00fcher: der h\u00f6chste Pfad zur vollkommenen Erleuchtung des Meditierenden des Geheimen Mantras ist die Vereinigung von Spontaner Gro\u00dfer Gl\u00fcckseligkeit und Leerheit.<\/p>\n<p>Mehr Informationen finden Sie in Tantrische Ebenen und Pfade und Klares Licht der Gl\u00fcckseligkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"excerpt","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2361,"menu_order":35,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"sync_status":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","castos_file_data":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","footnotes":""},"section":[],"class_list":["post-2383","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2383","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2383"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2383\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2361"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2383"}],"wp:term":[{"taxonomy":"section","embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/section?post=2383"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}