{"id":2371,"date":"2014-11-04T15:46:52","date_gmt":"2014-11-04T15:46:52","guid":{"rendered":"http:\/\/local.kadampa.org\/reference-3\/buddhas-ordination1"},"modified":"2014-11-04T15:46:52","modified_gmt":"2014-11-04T15:46:52","slug":"buddhas-ordination1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kadampa.org\/de\/referenz\/buddhas-ordination1","title":{"rendered":"Buddhas Ordination"},"content":{"rendered":"<p>Die folgenden Ausschnitte \u00fcber das Leben von Buddha sind Geshe Kelsang Gyatsos Buch Einf\u00fchrung in den Buddhismus entnommen:<\/p>\n<p>Als die Bewohner des K\u00f6nigreiches Shakya merkten, dass der Prinz den Palast verlassen wollte, baten sie den K\u00f6nig, in der Hoffnung, den Prinzen dadurch von seinem Entschluss abzubringen, eine Hochzeit f\u00fcr ihn zu arrangieren.<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig war einverstanden und hatte bald eine passende Braut gefunden. Sie hie\u00df Yasodhara und stammte aus einer angesehenen Shakya-Familie. Prinz Siddhartha hatte jedoch keine Anhaftung an weltliche Vergn\u00fcgen, weil er sah, dass Objekte der Anhaftung wie giftige Blumen sind. Sie scheinen anf\u00e4nglich attraktiv, verursachen aber mit der Zeit gro\u00dfes Leid.<\/p>\n<p>Sein Entschluss, den Palast zu verlassen und Erleuchtung zu erlangen, blieb unver\u00e4ndert. Um aber die W\u00fcnsche seines Vaters zu erf\u00fcllen und dem Volk von Shakya zeitweiligen Nutzen zu bringen, willigte er in die Hochzeit mit Yasodhara ein.<\/p>\n<p>Er blieb zwar als k\u00f6niglicher Prinz im Palast, widmete aber seine ganze Zeit und Energie dem Volk von Shakya, um ihm auf jede m\u00f6gliche Art und Weise zu dienen.<\/p>\n<p>Als er neunundzwanzig Jahre alt war, hatte der Prinz eine Vision, in welcher ihm alle Buddhas der zehn Richtungen erschienen und ihm einstimmig sagten: \u201cDu hast dich einstmals entschlossen, ein Eroberer-Buddha zu werden, damit du allen Lebewesen, die im Kreislauf des Leidens gefangen sind, helfen kannst. Jetzt ist f\u00fcr dich die Zeit gekommen, dies zu vollbringen.\u201d<\/p>\n<p>Der Prinz ging sofort zu seinen Eltern und teilte ihnen seine Absicht mit: \u201cIch m\u00f6chte mich an einen friedlichen Ort im Wald zur\u00fcckziehen, wo ich in tiefer Meditation verweilen und rasch volle Erleuchtung erlangen kann. Wenn ich Erleuchtung erlangt habe, werde ich f\u00e4hig sein, die G\u00fcte aller Lebewesen und besonders die gro\u00dfe G\u00fcte, die ihr mir erwiesen habt, zur\u00fcckzuzahlen. Ich bitte deshalb um eure Erlaubnis, den Palast verlassen zu d\u00fcrfen.\u201cAls seine Eltern dies vernahmen, waren sie schockiert, und der K\u00f6nig verweigerte die Erlaubnis. Prinz Siddhartha sagte zu seinem Vater: \u201cVater, falls du mir dauerhafte Freiheit von den Leiden der Geburt, der Krankheit, des Alterns und des Todes geben kannst, werde ich den Palast nicht verlassen; falls du das aber nicht kannst, muss ich weggehen und meinem menschlichen Leben wirkliche Bedeutung geben.\u201d<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig versuchte mit allen Mitteln zu verhindern, dass sein Sohn den Palast verlie\u00df. In der Hoffnung, dass der Prinz seine Absicht \u00e4ndern w\u00fcrde, umgab er ihn mit einem Gefolge von wundersch\u00f6nen Frauen, T\u00e4nzern, S\u00e4ngern und Musikern, die Tag und Nacht ihre Talente einsetzten, um ihm Freude zu bereiten. F\u00fcr den Fall, dass der Prinz eine heimliche Flucht versuchen w\u00fcrde, umstellte der K\u00f6nig die Mauern des Palastes mit W\u00e4chtern.<\/p>\n<p>Die Entschlossenheit des Prinzen, den Palast zu verlassen und ein Leben der Meditation zu beginnen, konnte jedoch nicht ersch\u00fcttert werden. Eines Nachts benutzte er seine Wunderkr\u00e4fte, um die W\u00e4chter und H\u00f6flinge in einen tiefen Schlaf zu versetzen, und floh mit der Unterst\u00fctzung eines vertrauensw\u00fcrdigen Helfers.<\/p>\n<p>Nach einem Ritt von ungef\u00e4hr sechs Meilen stieg der Prinz vom Pferd und nahm Abschied von seinem Helfer. Daraufhin schnitt er seine Haare ab und warf sie zum Himmel empor, wo sie von den G\u00f6ttern des Landes der dreiunddrei\u00dfig Himmel aufgefangen wurden. Einer der G\u00f6tter bot ihm darauf die Safranroben eines religi\u00f6sen Bettelm\u00f6nches an.<\/p>\n<p>Der Prinz nahm sie an und tauschte sie gegen seine k\u00f6niglichen Gew\u00e4nder ein. Auf diese Weise ordinierte er sich selbst als M\u00f6nch.<\/p>\n<p>Mehr \u00fcber Buddha finden Sie in Einf\u00fchrung in den Buddhismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"excerpt","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2361,"menu_order":14,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"sync_status":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","castos_file_data":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","footnotes":""},"section":[],"class_list":["post-2371","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2371"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2371\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2361"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"section","embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/section?post=2371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}