{"id":2031,"date":"2015-03-15T12:07:22","date_gmt":"2015-03-15T12:07:22","guid":{"rendered":"http:\/\/local.kadampa.org\/buddhism-3\/je-tsongkhapa-tag"},"modified":"2015-03-15T12:07:22","modified_gmt":"2015-03-15T12:07:22","slug":"je-tsongkhapa-tag","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kadampa.org\/de\/buddhism\/je-tsongkhapa-tag","title":{"rendered":"Je Tsongkhapa Tag"},"content":{"rendered":"<p>Der 25. Oktober ist Je Tsongkhapa Tag, an dem wir uns an die gro\u00dfe G\u00fcte <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/buddhism\/je-tsongkhapa1\">Je Tsongkhapas<\/a> erinnern.<\/p>\n<p>Das folgende ist ein Auszug aus einer Unterweisung, die der <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/buddhism\/geshe-kelsang-gyatso\">Ehrw\u00fcrdige Geshe Kelsang Gyatso<\/a> 1996 am Je Tsongkhapa Tag im <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/manjushri-kmc\">Manjushri <span class=\"caps\">KMC<\/span><\/a> gegeben hat.<\/p>\n<p>\u2018Auf Grund von Vorhersagen <a href=\"https:\/\/kadampa.org\/de\/referenz\/ueber-buddha\">Buddha Shakyamunis<\/a> , dass in der Zukunft Manjushri als ein tibetischer Lama Je Tsongkhapa erscheinen w\u00fcrde, wussten viele Gelehrte und Praktizierende bereits vor Je Tsongkhapas Erscheinen in Tibet, dass er kommen w\u00fcrde. <\/p>\n<p>Ihr k\u00f6nnt euch daran erinnern, was Buddha in seinem <em>Wurzel Tantra von Manjushri<\/em> zu seinem Herzsch\u00fcler Manjushri sagte:<\/p>\n<p>Wenn ich dahingegangen bin<br \/>\nUnd meine reine Lehre nicht mehr da sein wird,<br \/>\nWirst Du als gew\u00f6hnliches Wesen erscheinen,<br \/>\nDie Taten eines Buddhas vollbringen<br \/>\nUnd das Freudvolle Land, den gro\u00dfen Besch\u00fctzer,<br \/>\nIm Lande des Schnees errichten.<\/p>\n<p>\u2018Das Land des Schnees\u2019 bezieht sich auf Tibet, und das \u2018Freudvolle Land\u2019 bezieht sich sowohl auf das Kloster Ganden wie auf die Ganden Lehre, der grosse Besch\u00fctzer. <\/p>\n<p>Buddha sagte, dass in der Zukunft, nach dem er dahingegangen und seine reine Lehre verschwunden sei, Manjushri im Aspekt eines gew\u00f6hnlichen Wesen erscheinen, jedoch genau die gleichen Handlungen ausf\u00fchren w\u00fcrde wie Buddha; insbesondere w\u00fcrde er in Tibet das Ganden Kloster und der grosse Besch\u00fctzer, die Ganden Lehre \u2013 oder Je Tsongkhapas Dharma \u2013 gr\u00fcnden. <\/p>\n<p>Wenn wir die Worte Buddhas auswendig lernen und tief \u00fcber ihre Bedeutung nachdenken, wird dies uns viel Rat, ein gutes Gef\u00fchl und ein tiefgr\u00fcndiges Verst\u00e4ndnis geben. Wenn er sagt, dass Manjushri als ein gew\u00f6hnliches Wesen erscheinen jedoch die Handlungen eines Buddhas ausf\u00fchren w\u00fcrde, beschreibt er die besonderen Eigenschaften Je Tsongkhapas.<\/p>\n<p>Obwohl Je Tsongkhapa die h\u00f6chsten Realisationen vom H\u00f6chsten Yoga Tantra hatte, zeigte er \u00e4u\u00dferlich nie als einen tantrischen Yogi. Durch seinen \u00e4u\u00dfere Erscheinung die reine Praxis von moralischer Disziplin betonend, lebte er wie ein gew\u00f6hnlicher reiner Praktizierender. Sein t\u00e4gliches Leben jedoch, war das eines Bodhisattvas und seine inneren Realisationen Tag und Nacht die Vereinigung von Gro\u00dfer Gl\u00fcckseligkeit und Leerheit zu erfahren, waren die eigentliche Essenz des H\u00f6chsten Yoga Tantras.<\/p>\n<p>Er hatte diese Erfahrung bereits viele Leben zuvor gewonnen, erschien jedoch als tibetischer Lama um klar ein besonderes Beispiel zu geben, wie man die Stufen des Pfades zur Erleuchtung beginnt, darauf fortschreitet und sie vollendet.<\/p>\n<p>Um zuk\u00fcnftigen Anh\u00e4gern von Nutzen zu sein, erschien er als ein gew\u00f6hnlicher Mensch. Genauso tat dies auch Buddha Shakyamuni. Er nahm eine Wiedergeburt als scheinbar gew\u00f6hnliches Wesen an, ordinierte, \u00fcbte Meditation aus und zeigte schlussendlich wie man Erleuchtung erlangt. <\/p>\n<p>Die meisten von Euch kennen die Lebensgeschichte von Buddha: wie er ordinierte, wie er sechs Jahre lang ein Meditationsretreat aus\u00fcbte und wie er schlie\u00dflich unter dem Bodhi-Baum in Bodh-Gaya Erleuchtung erlangte.<\/p>\n<p>Die Arte und Weise wie Je Tsongkhapa die Erlangung der Buddhaschaft zeigte, ist ein bisschen anders. Er gab nicht das Beispiel w\u00e4hrend seinem Leben Erleuchtung zu erlangen, sondern w\u00e4hrend er verstarb. <\/p>\n<p>Als die Zeit f\u00fcr ihn kam seinen alten, groben K\u00f6rper, der von seinen gew\u00f6hnlichen Eltern kam, zu verlassen, dachten gew\u00f6hnliche Menschen, dass er sterbe; aber anstatt die Erfahrung des gew\u00f6hnlichen Klaren Licht des Todes zu machen, welches von gew\u00f6hnlichen Wesen w\u00e4hrend es Todesprozess erfahren wird, erfuhr er zu dieser Zeit das Beispiel Klare Licht.<\/p>\n<p>Anstatt dann aus dem Klaren Licht des Todes in der Form eines Bardo- oder Zwischenzustands-Wesen zu entstehen, erschien er in der Form des Illusorischen K\u00f6rpers. Dann anstatt eine gew\u00f6hnliche Wiedergeburt zu nehmen, erlangte er den Ausstrahlungsk\u00f6rper eines Buddhas. Auf diese Art und Weise zeigte er wie man Erleuchtung erlangt.<\/p>\n<p>Er zeigte diese Art Erleuchtung zu erlangen aus ganz bestimmten Gr\u00fcnden um sp\u00e4teren Anh\u00e4ngern zu helfen. Viele seiner direkten Sch\u00fcler wie auch viele seiner sp\u00e4teren Anh\u00e4ngern, Gyalwa Ensapa eingeschlossen, erlangten jedoch Erleuchtung vor dem Tod. Wie ich bereits viele Male erkl\u00e4rt habe, vollendete Gyalwa Ensapa seine Schulung im H\u00f6chsten Yoga Tantra und erlangte die volle Erleuchtung in drei Jahren; er wartete nicht bis zum Zeitpunkt seines Todes.<\/p>\n<p>Es gibt viele verschiedene Arten Erleuchtung zu erlangen. Weil viele seiner Sch\u00fcler ordiniert waren, wollte Je Tsongkhapa ihnen ein besonders gutes Beispiel geben. Deswegen zeigte er die Art und Weise zum Zeitpunkt des Todes Erleuchtung zu erlangen anstatt vor dem Tod.<\/p>\n<p>Heute erinnern wir uns an die G\u00fcte Je Tsongkhapas und widmen alle unsere tugendhaften Handlung, unsere Puja heute Abend eingeschlossen, dem Bl\u00fchen seines Dharmas auf der ganzen Welt bl\u00fchen und dass dadurch viele Lebewesen die M\u00f6glichkeit haben werden Befreiung und volle Erleuchtung zu erlangen.\u2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"excerpt","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1984,"menu_order":77,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"sync_status":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","castos_file_data":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","footnotes":""},"section":[],"class_list":["post-2031","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2031","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2031"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2031\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2031"}],"wp:term":[{"taxonomy":"section","embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/section?post=2031"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}