{"id":1751,"date":"2015-03-16T10:24:45","date_gmt":"2015-03-16T10:24:45","guid":{"rendered":"http:\/\/local.kadampa.org\/den-geist-verstehen"},"modified":"2015-05-12T02:49:45","modified_gmt":"2015-05-12T01:49:45","slug":"den-geist-verstehen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kadampa.org\/de\/books\/den-geist-verstehen","title":{"rendered":"Wie wir den Geist verstehen"},"content":{"rendered":"<p>Die Natur und Kraft des Geistes<\/p>\n<p>Von Geshe Kelsang Gyatso<\/p>\n<p><a href=\"#buy-online\">Kaufen Sie dieses Buch online<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#excerpt\">Lesen Sie einen Ausschnitt<\/a><\/p>\n<p>Wenn die Dinge in unserem Leben falsch laufen und wir uns in schwierigen Situationen wiederfinden, neigen wir dazu, diese Situation als Problem wahrzunehmen, obwohl jedes Problem, das wir erfahren in Wahrheit aus unserem Geist stammt.<\/p>\n<p>Dieses Buch bietet uns tiefe Einsicht in unseren Geist und zeigt auf, wie ein Verst\u00e4ndnis seiner Natur und Funktion ganz praktisch in unseren allt\u00e4glichen Erfahrungen umgesetzt werden kann, um unser Leben zu verbessern.<\/p>\n<p>Der erste Teil ist ein praktischer Leitfaden, um einen leichten, positiven Geist zu entwickeln und zu bewahren. Er zeigt uns, wie wir Geisteszust\u00e4nde, die uns schaden, erkennen und vermeiden und wie wir sie durch friedvolle und heilsame ersetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der zweite Teil beschreibt ausf\u00fchrlich unterschiedliche Arten von Geist und enth\u00fcllt die Tiefgr\u00fcndigkeit des buddhistischen Verst\u00e4ndnisses des Geistes. Er schlie\u00dft mit einer ausf\u00fchrlichen Erkl\u00e4rung der Meditation und zeigt, wie wir unseren Geist z\u00e4hmen und umwandeln k\u00f6nnen und somit dauerhafte Freude erleben, unabh\u00e4ngig von \u00e4u\u00dferen Bedingungen.<\/p>\n<hr id=\"buy-online\" \/>\n<p><a title=\"Kaufen Sie dieses Buch bei Tharpa Deutschland\" href=\"http:\/\/www.tharpa.com\/de\/books\/zum-vertiefen\/wie-wir-den-geist-verstehen-2034.html\">Kaufen Sie dieses Buch bei Tharpa Deutschland<\/a><\/p>\n<hr id=\"excerpt\" \/>\n<p>Konzentration macht den Geist friedvoll<\/p>\n<p>Ein Ausschnitt aus Wie wir den Geist Verstehen<\/p>\n<p>Von Geshe Kelsang Gyatso<\/p>\n<p>Die Hauptfunktion von tugendhafter Konzentration ist es, den Geist friedvoll zu machen. In <em>\u201cKostbare Girlande\u201d<\/em> sagt Nagarjuna:<\/p>\n<p>Aus Geben entsteht Reichtum,<br \/>\nAus Disziplin entsteht Gl\u00fcck,<br \/>\nAus Geduld entstehen anziehende\u00a0Formen,<br \/>\nAus Bem\u00fchen entsteht die Erf\u00fcllung von W\u00fcnschen,<br \/>\nAus Konzentration entsteht Frieden<br \/>\nUnd aus Weisheit entsteht Freiheit von Behinderungen.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 56\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Ist unser Geist frei von der Unruhe ablenkender Vorstellungen, wird er ruhig und weich. Erleben wir die Freude inneren\u00a0Friedens und Gl\u00fccks, l\u00e4sst unser Verlangen nach \u00e4u\u00dferen Quellen des Vergn\u00fcgens ganz nat\u00fcrlich nach und es ist ein<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 57\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Reine Konzentration hilft auch, unseren K\u00f6rper und Geist angenehm, beweglich und f\u00fcr Dharma Praxis leicht nutzbar zu machen. Diese \u00abTauglichkeit\u00bb des Geistes, die Geschmeidigkeit genannt wird, ist einer der gr\u00f6\u00dften Vorteile, die aus Konzentration entstehen.<\/p>\n<p>Obwohl wir zur Zeit, wenn wir meditieren, einen gewissen Grad an Konzentration haben, ist sie relativ schwach und kurzlebig. Deshalb ist die Geschmeidigkeit, die sie hervorruft, subtil und kaum wahrnehmbar. Wird unsere Konzentration aber st\u00e4rker und stabiler, verbes- sert sich auch unsere Geschmeidigkeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 57\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Nicht nur ist die Intensit\u00e4t der Geschmeidigkeit wichtig, sie muss auch stark und lang anhaltend sein. H\u00e4lt unsere Geschmeidigkeit vierundzwanzig Stunden am Tag an, wird es uns jederzeit leicht fallen, tugendhaft zu handeln.<\/p>\n<p>Wir werden niemals k\u00f6rperlich oder geistig m\u00fcde sein und wir werden immer voller Freude Dharma Unterweisun-gen anh\u00f6ren, dar\u00fcber nachdenken und meditieren. Mit dieser Freude an der Dharma Praxis werden wir keine Schwierigkeiten haben, die f\u00fcnf Pfade, die zehn Ebenen und die Verwirklichungen der zwei Stufen des Tantras zu vollenden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 57\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Geschmeidigkeit ist das wirkliche Gegenmittel gegen Faulheit. Aus Sicht des Dharmas ist Faulheit nicht nur Anhaftung an Schlaf und k\u00f6rperliche Bequemlichkeit. Es ist jeder Geist, der tugendhaften Handlungen abgeneigt ist. Es gibt keine wichtigere spirituelle Aufgabe, als Faulheit zu \u00fcberwinden. Mit Geschmeidigkeit werden tugendhafte Handlungen wie Kontemplation oder Meditation zu einem Vergn\u00fcgen, frei von Widerst\u00e4nden. Die Erlangung von Geschmeidigkeit h\u00e4ngt von Konzentration ab. Konzentra- tion h\u00e4ngt von Bem\u00fchen ab. Bem\u00fchen h\u00e4ngt von Bestreben\u00a0ab. Und Bestreben h\u00e4ngt davon ab, den Nutzen der Konzentration zu erkennen.<\/p>\n<p>Gew\u00f6hnliche Menschen halten samsarische Vergn\u00fcgen, Besitz und Geld f\u00fcr n\u00fctzlich. Deshalb richten sie ihr ganzes Bem\u00fchen auf den Erwerb dieser Dinge. Dharma Praktizierende sehen jedoch den gro\u00dfen Nutzen der Konzentration und streben eifrig danach, sie zu erlangen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 58\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Konzentration verleiht uns die Freiheit, das zu erreichen, was wir uns w\u00fcnschen. Ohne Konzentration hat unser Geist keine Freiheit, er muss dorthin, wo auch immer Anhaftung, Hass oder andere Verblendungen ihn hinf\u00fchren. Jemand, der starke, tugendhafte Konzentration hat, besitzt Kontrolle \u00fcber seinen Geist. Sein Geist tut, was immer er will, wie ein gut geschultes Pferd, das seinem Reiter gehorcht.<\/p>\n<p>Indem wir unsere Konzentration verbessern, k\u00f6nnen wir ruhiges Ver- weilen, h\u00f6heres Sehen, Hellsicht und Wunderkr\u00e4fte erlangen und schlie\u00dflich alle Pfade zur Erleuchtung vollenden. Fehlt uns jedoch Konzentration, k\u00f6nnen wir keine Fortschritte auf den Pfaden und Ebenen des Mahayana machen und somit werden wir Buddhaschaft nicht erlangen. Deshalb sind alle weltlichen und \u00fcberweltlichen Erlangungen von Konzentration abh\u00e4ngig.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 58\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Konzentration ben\u00f6tigen wir nicht nur in der formellen Meditation sondern auch, wenn wir Unterweisungen anh\u00f6ren oder Dharma B\u00fccher lesen. Lesen wir zum Beispiel ein Buch mit einem abgelenkten Geist, werden wir die Bedeutung nicht klar verstehen. Vielleicht denken wir, dass es der Fehler des Buches ist, in Wirklichkeit aber ist es der Fehler unseres abgelenkten Geistes.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"line-height: 1.5\">\u00a9 Geshe Kelsang Gyatso &amp; Neue Kadampa Tradition<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"excerpt","protected":false},"author":1,"featured_media":1205,"parent":1768,"menu_order":21,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"sync_status":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","castos_file_data":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","footnotes":""},"section":[],"class_list":{"0":"post-1751","1":"page","2":"type-page","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"resize-featured-image"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1751","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1751"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1751\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1768"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1205"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1751"}],"wp:term":[{"taxonomy":"section","embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/section?post=1751"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}