{"id":1746,"date":"2015-03-16T09:49:41","date_gmt":"2015-03-16T09:49:41","guid":{"rendered":"http:\/\/local.kadampa.org\/acht-schritte-zum-glueck"},"modified":"2015-03-16T09:49:41","modified_gmt":"2015-03-16T09:49:41","slug":"acht-schritte-zum-glueck","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kadampa.org\/de\/books\/acht-schritte-zum-glueck","title":{"rendered":"Acht Schritte zum Gl\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Der buddhistische Weg der liebenden G\u00fcte<\/p>\n<p>Von Geshe Kelsang Gyatso<\/p>\n<p><a href=\"#buy-online\">Kaufen Sie dieses Buch online<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#excerpt\">Lesen Sie einen Ausschnitt<\/a><\/p>\n<p>Dieses inspirierende Buch enth\u00fcllt tief ver\u00e4ndernde und praktische Methoden, die eine kraftvolle \u00d6ffnung des Herzens erm\u00f6glichen, die Quelle allen wahren Gl\u00fcckes.<\/p>\n<p>Es erkl\u00e4rt wie wir \u00fcber die acht wundervollen Verse meditieren k\u00f6nnen, die die beliebtesten buddhistischen Unterweisungen enthalten, die Acht Verse der Geistesschulung. Verfasst vom gro\u00dfen tibetischen Bodhisattva Langri Tangpa, zeigt dieses kurze Gedicht, wie wir alle Probleme des Lebens in wertvolle spirituelle Einsichten umwandeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Seit Jahrhunderten bringt diese befreiende Meditationspraxis unz\u00e4hligen Menschen im Osten dauerhaften inneren Frieden, Inspiration und Gelassenheit.<\/p>\n<p>Jetzt, mit diesem Buch, l\u00e4sst Geshe Kelsang Gyatso all diejenigen an der unermesslich reichen Einsicht dieser alten Weisheit teilhaben, die auf der Suche nach dauerhaftem Gl\u00fcck in ihrem modernen Leben sind.<\/p>\n<p>\u201c\u2026 induces calmness and compassion into one\u2019s being.\u201d \u2014 <span class=\"caps\">THE<\/span> <span class=\"caps\">NEW<\/span> <span class=\"caps\">HUMANITY<\/span><\/p>\n<hr id=\"buy-online\">\n<p><a href=\"http:\/\/www.tharpa.com\/de\/Buch-Acht.Schritte.zum.Gl%C3%BCck-828.html\" title=\"Kaufen Sie dieses Buch bei Tharpa Deutschland\">Kaufen Sie dieses Buch bei Tharpa Deutschland<\/a> <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tharpa.com\/ch\/Buch-Acht.Schritte.zum.Gl%C3%BCck-828.html\" title=\"Kaufen Sie dieses Buch bei Tharpa Schweiz\">Kaufen Sie dieses Buch bei Tharpa Schweiz<\/a> <\/p>\n<hr id=\"excerpt\">\n<p>Ausschnitt:<\/p>\n<p>Die G\u00fcte anderer Lebewesen<\/p>\n<p>Ein Ausschnitt aus Acht Schritte zum Gl\u00fcck<\/p>\n<p>Von Geshe Kelsang Gyatso<\/p>\n<p>Alle Lebewesen verdienen es, gesch\u00e4tzt zu werden, weil sie uns enorme G\u00fcte erwiesen haben. Unser gesamtes vor\u00fcbergehendes und endg\u00fcltiges Gl\u00fcck entspringt ihrer G\u00fcte. Selbst unser K\u00f6rper ist das Ergebnis der G\u00fcte anderer. Wir haben ihn nicht aus unserem vergangenen Leben mitgebracht \u2013 er entwickelte sich aus der Vereinigung des Spermas unseres Vaters und der Eizelle unserer Mutter.<\/p>\n<p>Nach unserer Empf\u00e4ngnis erlaubte uns unsere Mutter aus G\u00fcte im Mutterleib zu verweilen, n\u00e4hrte unseren K\u00f6rper mit ihrem Blut und ihrer W\u00e4rme, erduldete gro\u00dfes Unwohsein und ertrug uns zuliebe schlie\u00dflich den schmerzhaften Vorgang des Geb\u00e4rens.<\/p>\n<p>Nackt und mit leeren H\u00e4nden traten wir in diese Welt und bekamen sofort ein Zuhause, Essen, Kleidung und alles, was wir sonst noch ben\u00f6tigten. Als wir ein hilfloses Baby waren, besch\u00fctzte uns unsere Mutter vor Gefahren, f\u00fctterte, wusch und liebte uns. Ohne ihre G\u00fcte w\u00e4ren wir heute nicht am Leben.<\/p>\n<p>Indem wir st\u00e4ndig Essen, Trinken und Zuwendung erhielten, entwickelte sich unser winziger, hilfloser Babyk\u00f6rper allm\u00e4hlich zu dem K\u00f6rper, den wir jetzt besitzen. Unsere Nahrung wurde direkt oder indirekt von zahllosen Lebewesen bereitgestellt. Jede Zelle unseres K\u00f6rpers ist daher das Resultat der G\u00fcte anderer.<\/p>\n<p>Sogar diejenigen, die ihre Mutter nie kannten, haben Nahrung und liebevolle Zuwendung von anderen Menschen erhalten. Die blo\u00dfe Tatsache, dass wir jetzt am Leben sind, ist Beweis f\u00fcr die gro\u00dfe G\u00fcte anderer.<\/p>\n<p>Alle Freuden und M\u00f6glichkeiten des menschlichen Lebens k\u00f6nnen wir aufgrund dieses gegenw\u00e4rtigen und mit menschlichen F\u00e4higkeiten ausgestatteten K\u00f6rpers genie\u00dfen. Selbst einfache Freuden, wie spazieren gehen oder einen sch\u00f6nen Sonnenuntergang betrachten, k\u00f6nnen als Folge der G\u00fcte unz\u00e4hliger Lebewesen gesehen werden. Unsere Fertigkeiten und F\u00e4higkeiten stammen alle aus der G\u00fcte anderer; man musste uns essen, laufen, sprechen, lesen und schreiben lehren.<\/p>\n<p>Sogar die Sprache, die wir sprechen, ist nicht unsere eigene Erfindung, sondern das Werk vieler Generationen. Ohne sie k\u00f6nnten wir mit anderen nicht kommunizieren oder Ideen austauschen. Wir k\u00f6nnten weder dieses Buch lesen, Dharma lernen noch klar denken. Alle Einrichtungen, die wir f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich halten, wie H\u00e4user, Autos, Stra\u00dfen, Gesch\u00e4fte, Schulen, Krankenh\u00e4user und Kinos, werden ausschlie\u00dflich durch die G\u00fcte anderer erschaffen. Wenn wir mit dem Bus oder Auto reisen, nehmen wir die Stra\u00dfen als selbstverst\u00e4ndlich hin, doch es haben viele Menschen sehr hart daran gearbeitet, sie zu bauen und sicher zu machen, damit wir sie benutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass manche Leute, die uns helfen, gar nicht die Absicht haben, dies zu tun, ist irrelevant. Da wir Nutzen aus ihren Handlungen ziehen, erweisen sie uns, aus unserer Perspektive betrachtet, G\u00fcte. Anstatt sich mit ihrer Motivation zu befassen, die wir ohnehin nicht kennen, sollten wir uns auf den tats\u00e4chlichen Nutzen konzentrieren, der sich daraus ergibt. Jeder, der in irgendeiner Form zu unserem Gl\u00fcck und Wohl beitr\u00e4gt, verdient unsere Dankbarkeit und unseren Respekt. M\u00fcssten wir alles zur\u00fcckgeben, was wir von anderen empfangen haben, st\u00fcnden wir mit leeren H\u00e4nden da.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6gen vielleicht argumentieren, dass wir Dinge nicht kostenlos erhalten, sondern daf\u00fcr arbeiten m\u00fcssen. Wenn wir einkaufen gehen, m\u00fcssen wir bezahlen, und wenn wir in einem Restaurant essen, m\u00fcssen wir die Rechnung begleichen. Wir verf\u00fcgen vielleicht \u00fcber ein Auto, jedoch mussten wir das Auto kaufen, und jetzt m\u00fcssen wir f\u00fcr Benzin, Steuer und Versicherungskosten aufkommen. Niemand gibt uns etwas umsonst. Aber woher bekommen wir dieses Geld? Es ist wahr, dass wir im Allgemeinen f\u00fcr unser Geld arbeiten m\u00fcssen, doch es sind andere, die uns einstellen oder unsere Ware kaufen, und somit sind sie es, die uns indirekt mit Geld versorgen.<\/p>\n<p>Zudem k\u00f6nnen wir eine bestimmte Arbeit nur verrichten, weil wir die notwendige Ausbildung oder Bildung besitzen, die wir von anderen erhalten haben. Wo immer wir auch hinschauen, erblicken wir nur die G\u00fcte anderer. Wir alle sind in einem Netz der G\u00fcte miteinander verflochten, von dem wir uns unm\u00f6glich trennen k\u00f6nnen. Alles, was wir besitzen und genie\u00dfen, einschlie\u00dflich unseres Lebens, entspringt der G\u00fcte anderer. Tats\u00e4chlich entsteht das ganze Gl\u00fcck der Welt durch die G\u00fcte anderer.<\/p>\n<p>Auch unsere spirituelle Entwicklung und das reine Gl\u00fcck der vollen Erleuchtung h\u00e4ngen von der G\u00fcte anderer Lebewesen ab. Buddhistische Zentren, Dharma-B\u00fccher und Meditationskurse fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind das Ergebnis harter Arbeit und der Hingabe vieler Menschen. Dass wir Buddhas Lehren lesen, \u00fcber sie nachdenken und meditieren k\u00f6nnen, h\u00e4ngt v\u00f6llig von der G\u00fcte anderer ab. Zudem k\u00f6nnen wir ohne Lebewesen, denen wir etwas geben, die unsere Geduld auf die Probe stellen und f\u00fcr die wir Mitgef\u00fchl entwickeln k\u00f6nnen, niemals die tugendhaften Eigenschaften entwickeln, die n\u00f6tig sind, um Erleuchtung zu erlangen.<\/p>\n<p>Kurz gesagt, wir ben\u00f6tigen andere f\u00fcr unser k\u00f6rperliches, emotionales und spirituelles Wohl. Ohne andere sind wir nichts. Unser Gef\u00fchl, eine Insel, ein unabh\u00e4ngiges, autarkes Individuum zu sein, ist weit von der Realit\u00e4t entfernt. Die Vorstellung, eine Zelle im unermesslichen K\u00f6rper des Lebens zu sein, die individuell und doch eng mit allen Lebewesen verbunden ist, kommt der Wahrheit schon n\u00e4her. Ohne andere k\u00f6nnen wir nicht existieren, und sie wiederum werden durch alles, was wir tun, beeinflusst. Der Gedanke, unser eigenes Wohl absichern zu k\u00f6nnen, gleichzeitig jedoch das Wohlergehen anderer zu vernachl\u00e4ssigen oder sogar auf ihre Kosten zu leben, ist vollkommen unrealistisch.<\/p>\n<p>Indem wir \u00fcber die unz\u00e4hligen Arten der Hilfe nachdenken, die wir durch andere erfahren, sollten wir zum festen Entschluss kommen: \u201cIch muss alle Lebewesen sch\u00e4tzen, weil sie mir gro\u00dfe G\u00fcte erweisen.\u201d Aufgrund dieses Entschlusses entwickeln wir ein Gef\u00fchl der Wertsch\u00e4tzung \u2013 ein Gef\u00fchl, dass alle Lebewesen wichtig sind und dass ihr Gl\u00fcck von Bedeutung ist.<\/p>\n<p>Wir versuchen, unseren Geist einsgerichtet mit diesem Gef\u00fchl zu vermischen und es solange wie m\u00f6glich aufrechtzuerhalten, ohne es zu vergessen. Wenn wir uns von der Meditation erheben, versuchen wir, dieses Gef\u00fchl der Liebe beizubehalten, so dass wir immer, wenn wir jemandem begegnen oder uns an jemanden erinnern, ganz spontan denken: \u201cDiese Person ist wichtig, das Gl\u00fcck dieser Person ist von Bedeutung.\u201d Auf diese Weise k\u00f6nnen wir das Sch\u00e4tzen von Lebewesen zu unserer Hauptpraxis machen.<\/p>\n<p>\u00a9 Geshe Kelsang Gyatso &amp; Neue Kadampa Tradition<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"excerpt","protected":false},"author":1,"featured_media":1185,"parent":1768,"menu_order":11,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"sync_status":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","castos_file_data":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","footnotes":""},"section":[],"class_list":{"0":"post-1746","1":"page","2":"type-page","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"resize-featured-image"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1746","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1746"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1746\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1768"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"section","embeddable":true,"href":"https:\/\/kadampa.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/section?post=1746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}